Trauernden zu begegnen ist für viele Menschen eine Herausforderung. Wenn Sie sich in einer sozialen Einrichtung, einer Hospizgruppe, in der Nachbarschaftshilfe oder im Besuchsdienst einer Gemeinde engagieren, treffen Sie auf Menschen, die sich im Prozess einer Abschieds- oder Verlusterfahrung befinden.
Vielleicht fragen Sie sich manchmal: Wie finde ich die richtigen Worte? Was mache ich mit meiner eigenen Hilflosigkeit? Wie kann ich mit Traurigkeit, Wut und Tränen umgehen? Wie gelingt mir die Balance zwischen Einfühlen und Abgrenzen? Wie kann ich Trauernde qualifiziert unterstützen?
Voraussetzung:
Dieser Basiskurs Trauerbegleitung setzt eine Qualifikation in Gesprächsführung (nach Carl Rogers) voraus, die z. B. durch Teilnahme am diözesanen Kurs „Seelsorgliche Begleitung“ oder dem „Basiskurs Gesprächsführung“ erlangt werden kann. Ebenfalls anerkannt werden gleichartige Grundqualifikationen aus den Bereichen Hospiz und Sterbebegleitung sowie eine qualifizierte haupt– oder ehrenamtliche Tätigkeit in helfenden Berufen und Beratung.
Mit jeder Person, die sich anmeldet, wird vor Kursbeginn ein Vorgespräch geführt.
Kursinhalte:
- Eigener Umgag mit Verlust- und Trauererfahrung
- Wahrnehmung und Ausdruck von Trauer
- Trauerprozesse, verschiedene Trauermodelle
- Trauernde begleiten
- Arbeit mit Ressourcen und Ritualen
- Grenzen mit Begleitung, Selbstfürsorge und Achtsamkeit
Referentinnen:
Anja Drechsle: Dipl. Theol., Pastoralreferentin, Klinikseelsorgerin, Referentin für Trauerbegleitung
Ingrid Nüßle: Krankenschwester, Koordination der Trauerarbeit im ambulanten Hospizdienst, Referentin für Trauerbegleitung
Trauerbegleitung ist i.d.R. ein Dienst, den Sie für eine Einrichtung oder eine Kirchengemeinde übernehmen. Bitte klären Sie vor der Anmeldung mit Ihrer Organisation, ob die Kosten ganz oder teilweise übernommen werden.
